Projekte

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht über von uns durchgeführte Projekte.

Aktuelle Projekte:

FLOW - Forschendes Lernen – ein Online-Workshop für die Lehrenden der Landesuniversitäten

Das HDZ will die Hochschullehrenden der neun baden-württembergischen Universitäten bei der Konzeption und Entwicklung von Lehr-Lern-Modellen zum Forschenden Lernen unterstützen. Ziel dieses praxisorientierten Online-Workshops ist es, herauszuarbeiten, was forschendes Lernen sowohl für die Konzeption von Modulen und Studiengängen als auch für einzelne Lehrende bedeuten und wie dieses Prinzip konkret umgesetzt werden kann.

In einem ersten Schritt geht es dabei darum, Lehrenden einen grundlegenden, auch theoretischen Einstieg in das Forschende Lernen zu ermöglichen. Dabei hinterfragen sie zudem ihre eigene Rolle als Lehrende, reflektieren und diskutieren beispielsweise Fragen der Betreuung und Anleitung im Forschenden Lernen. Daran anknüpfend werden in einem zweiten Schritt fachspezifische Umsetzungsmöglichkeiten in den Blick genommen. Lehrende erhalten hier die Gelegenheit und ausreichend Zeit, um eigene Konzepte zu entwerfen und sich darüber auszutauschen. Peer Feedback ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, daneben soll auch Expertenfeedback eingeholt werden.

An dem Projekt sind Arbeitsstellen für Hochschuldidaktik, E-Learning-Abteilungen oder Rechenzentren der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Stuttgart, Tübingen und dem Karlsruher Institut für Technologie beteiligt. Das Projekt wird von der HDZ-Geschäftsstelle koordiniert. Entwickelt wird der Online-Workshop für die Plattformen ILIAS und Moodle, damit alle HDZ-Arbeitsstellen den Workshop einsetzen können. 

Die Projektlaufzeit beginnt am 1. Juli 2016 und endet am 31. Juli 2017, das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

 

 

Abgeschlossene Projekte:

KOMET – Kompetenzorientiert Prüfen mit E-Assessments – ein Online-Modul für die Lehrenden der Landesuniversitäten 

Für die Entwicklung eines Online-Moduls für Lehrende der Landesuniversitäten zu Kompetenzorientiert Prüfen mit E-Assessments wird das Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg (Projektbeginn: 01.11.2014, Projektende: 31.12.2015) vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Das Prüfen ist in den letzten Jahren in Bewegung gekommen. Neue Perspektiven ergeben sich insbesondere durch die Kompetenzorientierung und die Beachtung des Constructive Alignement sowie durch alternative und innovative Prüfungsformen wie z.B. Projektarbeit oder Portfolio. In diesem Zusammenhang spielen elektronisch unterstützte Prüfungsformen – elektronische Assessments – zunehmend eine Rolle.

Mit dem Online-Modul möchten wir die Bandbreite elektronischer Assessments mit ihren didaktischen Möglichkeiten, aber auch ihren Besonderheiten und technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen eröffnen, von der elektronischen Klausur, über studienbegleitende Tests bis hin zu E-Portfolio, Videos oder Blogs.

Das Online-Modul umfasst sechs thematische Bausteine:

Baustein 1: Elektronisch prüfen – Mehrwerte und Rahmenbedingungen

Baustein 2: Kompetenzorientiert prüfen in unterschiedlichen Lehr-/Lernszenarien

Baustein 3: Mehr als ankreuzen: Erstellung von Multiple- und Single-Choice-Fragen

Baustein 4: „Hätten Sie’s gewusst?“ – Einsatz weiterer Fragetypen

Baustein 5: E-Portfolio: sammeln, dokumentieren, reflektieren

Baustein 6: E-Assessments kreativ nutzen – Blogs, Videos & Co. 

In vier Kurswochen arbeiten die Teilnehmenden mit den Bausteinen und lernen elektronische Assessments aus Teilnehmendenperspektive kennen, so sind z.B. verschiedene Aufgaben über die Online-Übung oder das Forum einzureichen. Zu den Einreichungen erhalten die Teilnehmenden individuell Rückmeldungen durch die Kursleitung, z.T. auch Peer Feedback. Für das Online-Modul wird die E-Learning-Plattform ILIAS genutzt, die Teilnehmenden werden während der gesamten Zeit tutoriell betreut.

Das Online-Modul wird auf das Baden-Württemberg-Zertifikat mit 20 AE in der Pilotphase angerechnet. Voraussetzung für die Teilnahmebescheinigung ist die Einreichung der Aufgaben. Die Pilotphase startet am 9. November 2015.