Mit dem neuen Programm für 2026 ergeben sich auch Änderungen im Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik. Die aktuellen Veränderungen betreffen Modul II und Modul III.
In Modul II konnten bisher Veranstaltungen aus vier von sieben Themenbereichen ausgewählt werden. Mit dem neuen Programm, das ab 1. Januar 2026 gilt, wird die Struktur von bisher sieben auf vier Themenbereiche reduziert. Alle vier Themenbereiche sind verpflichtend abzudecken:
1. Lehrveranstaltungen planen, gestalten und durchführen: Fokus auf kompetenzorientierte Lehre, Planung, Strukturierung und abwechslungsreiche Gestaltung von Lehrveranstaltungen sowie den gezielten Einsatz didaktischer Methoden und Prinzipien.
2. Studierende beraten, begleiten und prüfen: Beratung und Betreuung von Studierenden in Lehrveranstaltungen, Projekten, Praktika und Abschlussarbeiten; Gestaltung und Bewertung von Prüfungen.
3. Lehre evaluieren und reflektieren: Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Lehre, Einsatz von Evaluationsinstrumenten, Berücksichtigung individueller Rahmenbedingungen und Ressourcen.
4. Lehre und Curricula innovieren und weiterentwickeln: Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen in der Hochschullehre, Entwicklung praxisnaher Lösungen – von einzelnen Lehrsituationen bis hin zur curricularen Weiterentwicklung.
Wenn Sie bereits mit dem Zertifikatsprogramm begonnen haben, bleiben alle bisherigen Leistungen selbstverständlich anerkannt.
Im Modul III wurden die zuvor sechs Optionen zur individuellen Schwerpunktsetzung auf vier reduziert und neu strukturiert:
Variante 1: Lehrentwicklungsprojekt (bis zu 72 AE)
Variante 2: Struktur- und Curriculumentwicklung (32 – 72 AE)
Variante 3: Produktentwicklung für die Lehre (32 – 72 AE)
Variante 4: Individuelle Weiterentwicklung (bis zu 72 AE) mit der Auswahl zwischen Weiterentwicklung und Reflexion oder Portfolio.
Obligatorisch bleiben das Beratungsgespräch mit Ihrer Arbeitsstelle Hochschuldidaktik zu Beginn von Modul III und die schriftliche Abschlussreflexion.
